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Tipps und Links rund um Honig & Biene    sollen abrunden

Honig als Lebens- und Heilmittel.

Was macht echten naturbelassenen inländischen Bienenhonig so wertvoll?

Im naturbelassenen Bienenhonig wurden bisher 187 verschiedene Inhaltsstoffe wissenschaftlich festgestellt. So gehören u.a. Enzyme, Duftstoffe, Aminosäuren, Cholin, Pollen, Vitamine, Mineralstoffe, Flavonoide, Terpene, Tannine und verschiedene andere Spurenelemente dazu. Die Vielzahl der Wirkstoffe in einem natürlich ausgewogenen Verhältnis ist entscheidend für ein optimales Stoffwechselgeschehen, wobei die Fülle der natürlichen Inhaltsstoffe und deren wechselseitige Beziehungen sich äußerst positiv auf den menschlichen Körper auswirken.

Vitamin B1 ist unerlässlich bei der Aufspaltung des im Honig enthaltenen Zuckers, dabei wird es vom Mangan unterstützt. Magnesium kann wiederum nur bei Anwesenheit von Vitamin B6  genutzt werden. Nur bei Vorhandensein von Vitamin C und dem Spurenelement Kupfer kann auch das im Honig enthaltene pflanzliche Eisen von unserem Organismus aufgenommen und verwertet werden. Chrom hat wiederum die Eigenschaft, die Wirkung des Insulins zu verbessern und gilt als „Glucose-Toleranzfaktor. Chrom ist wichtig für die Verwertung des Traubenzuckers im Körper, es sorgt dafür, dass Insulin die volle Wirkung in der Zelle entfalten kann. Grundbausteine der Eiweißkörper sind Aminosäuren,  darunter zwei wichtige Verbindungen – das Acetylcholin und das Cholin.


Honig ist kein Ersatz für Medikamente für das Herz, jedoch kann das im Honig enthaltene Acetylcholin eine gute Unterstützung zu einer bestehenden Therapie bringen. Nach Genuss von Honig werden bis zu 80% mehr Leberglykogen gebildet, als bei Verzehr gleicher Menge von isoliertem Traubenzucker.

Das alte Hausmittel „trinkwarme Milch oder Tee mit Honig“ hat wie eh und je seine Berechtigung

Naturbelassener Honig muss kristallisieren! Honig sollte immer gut verschlossen, kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Nie mit Mikrowelle den Honig verflüssigen und jede längere Wärmeeinwirkung vermeiden. Kandierter Honig kann aber vorsichtig im Wasserbad bei max. 40°C erwärmt werden.

Eine Möglichkeit für den, der nur flüssigen Honig bevorzugt: Zur Zeit der Honigernte, das ist für Blütenhonig zwischen Ende Mai und Mitte Juni und für Waldhonig Mitte Juli gleich den Honig kaufen und das Glas tiefgefrieren.

Cremehonig: Dieser Honig wurde vom Imker vor der Kristallisation einige Tage gerührt und dadurch werden mechanisch die Traubenzuckerkristalle zerkleinert. Dies bewirkt, dass der Honig auf Dauer eine feine, cremige und streichfähige Konsistenz erhält und deshalb besonders kinderfreundlich ist, da er nicht vom Butterbrot rinnen kann.



Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen ist und war echter, naturbelassener Bienenhonig immer geschätzt. Gerade in unserer Zeit, wo immer öfters viele industriell hergestellte Produkte in der täglichen Nahrungskette Verwendung finden, ist Honig nach wie vor ein hochwertiges Produkt in einer bewussten Ernährung.

Honigliebhaber und alle die es noch werden wollen, sollten daher in Zukunft verstärkt zum inländischen Qualitätshonig mit dem Gütesiegel greifen. Damit haben sie als Konsument die Garantie, eine laborgeprüfte kontrollierte Qualität, welche wesentlich strengere Kriterien aufweisen, als uns dies die Europäische Union vorgibt, gekauft zu haben.


Honig sollte heutzutage nicht nur als Brotaufstrich dienen, sondern zusätzlich als Süßungs- und Gewürzmittel in jedem Haushalt vorhanden sein.

Blütenpollen ein wertvolles Produkt der Natur


Blütenpollen besteht aus einer Vielzahl von Mikrosporen, die in der Anthere der Blüten gebildet werden und den männlichen Samen der Blüten darstellen. Für das Bienenvolk ist Blütenpollen das „Brot der Bienen“ und ihre einzige Eiweißversorgung. Ein Bienenvolk benötigt pro Jahr zur Eigenversorgung bis zu 35 kg Blütenpollen.

Was ist im Blütenpollen enthalten und warum ist er auch für den Menschen so wertvoll?

Global besteht Pollen aus ca. 20% reduzierenden Zuckerarten, 22% Proteine, 12% Aminosäuren, davon 20 von 22 essentiellen, das sind lebensnotwendige Aminosäuren, die dem menschlichen Körper zugeführt werden müssen. Weiters enthält Pollen ein breites Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Wie soll man Blütenpollen einnehmen.

„2 mal im Jahr eine Pollenkur“: 3-4 Wochen täglich 10-25 Gramm Blütenpollen in die Milch, in ein Getränk oder Müsli einrühren. Die Inhaltsstoffe des Pollens können bei den Zellstoffvorgängen im menschlichen Körper eine wichtige Rolle einnehmen. Blütenpollen können die natürliche Regeneration des Körpers fördern, sowie die körperliche und geistige Leistungsbereitschaft steigern und zusätzlich die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützen.

 

Propolis – das natürliche Antibiotika im Bienenvolk

Was ist Propolis? Die Bienen sammeln von den verschiedensten Pflanzen vorwiegend von den Knospen und Baumrinden die Grundsubstanz Harze und Balsam und reichern diese mit körpereigenen Sekreten und Wachs an. Die wichtigsten Grundstofflieferanten sind vor allem Pappeln, verschiedene Nadelbäume wie auch Weiden, Eichen und Erlen. Die Gewinnung ist nur über die Biene möglich, für diese bedeutet dies aber Schwerstarbeit.

Im Bienenvolk wird die Propolis als Baustoff- Reparatur- Isolation und Sterilisationsmaterial verwendet. Propolis wird auch als das älteste natürliche Antibiotikum bezeichnet, es hat eine bakterizide, fungizide und sogar vironzide Wirkung.

In welcher Form können wir Menschen Propolis verwenden?

  • in kleinen Mengen gemeinsam mit Entdeckelungswachs kauen

  • in Form einer alkoholischen Lösung (Propolistropfen) gemeinsam mit einem Löffel Honig oder Stück Brot.

  • Getrocknetes Extrakt – nach Abtrocknung des Alkohols

  • Feinst gemahlen und in Cremehonig eingerührt

  • Wertsubstanz in der Propoliscreme

Propolisprodukte können für uns Menschen sehr förderlich sein und eine echte Alternative zu Medikamenten, jedoch bei allen ernstlichen Erkrankungen ist der Arzt zuständig.
 

Gelée royale - der königliche Futtersaft 

Für viele Menschen ist Gelée Royale etwas ganz besonderes aus dem Bienenvolk. Gelée Royale wird im Schlunddrüsensystem der Ammenbienen vorwiegend zwischen dem 6. und 16. Lebenstag produziert, es ist ein weißlich, perlmutartiges Produkt mit einem säuerlichen, leicht süßlichen Geschmack. Im Bienenvolk ist es unentbehrlich für die Brutaufzucht, speziell der Bienenkönigin. Nur durch die ausschließliche Fütterung einer Larve mit Gelée Royale entsteht aus einem befruchteten Ei eine Bienenkönigin.

Gelée Royale für den Menschen:

  • Gelée Royale pur auf der Zunge zergehen lassen

  • Eingerührt im Cremehonig oder anderen Extrakten

  • Vermischt im Cremehonig mit Propolis und Blütenpollen (Melbrosia)

Gelée Royale ersetzt kein Medikament, kann jedoch bei verschiedenen ärztlich angeordneten Therapien positive Dienste leisten. Gelée Royale hat auf viele Erneuerungsprozesse im Körper eine stimulierende Wirkung und wird auch gerne in der Naturkosmetik verwendet.

  Das Bienenwachs

Das Bienenwachs ist Baustoff und Lagergefäß im Bienenvolk und wird in den Wachsdrüsen der Biene produziert. Eine äußerst komplizierte und exakte Produktions- und Fertigungstechnik ist der Biene angeboren und gewährleistet den Wabenbau in gleichmäßigen sechseckigen Zellen.


Chemisch  besteht das Bienenwachs aus Fettsäuren, welche mit höheren Alkoholen verestert sind. Weiters enthält Bienenwachs Propolis, Farb- und Aromastoffe und eine relativ große Menge Vitamin A von dem bekannt ist, dass es als Wachstumsfaktor und für den Sehvorgang unentbehrlich ist. Ein Kilogramm Bienenwachs enthält 0,123 Gramm Vitamin A, zum Vergleich ein Kilogramm Rindfleisch dagegen nur 0,00018 Gramm. Besonders in der Verwendung als Kauwachs (Entdeckelungswachs) mit Propolis erzielt man ausgesprochen gute Erfolge.

Sehr begehrt ist Bienenwachs als duftende Kerze, in der Salbenherstellung und der kosmetischen Industrie nach wie vor


Bestäubung und Bestäubungsservice 


Etwa 80 % bis 85 % unserer Kultur- und Wildpflanzen werden durch unsere Bienen bestäubt, und schaffen somit die Voraussetzung für eine bessere quantitative und qualitative Fruchtbildung. Da unsere Honigbienen zum Unterschied anderer Insekten in Kolonien überwintern, verfügt das Bienenvolk zur Blütezeit im Frühjahr schon über eine sehr schlagkräftige Bestäubungsmannschaft im Umfang von ca. 10.000 Flugbienen. Verschiedene Untersuchungen haben den Nachweis erbracht, dass der Frucht- und Samenansatz bei fast allen insektenblütigen Nutzpflanzen durch eine bewusste Intensivierung des Bienenbefluges ganz wesentlich gesteigert werden kann.

Aus diesem Grunde stellen wir schon seit vielen Jahren, speziell Erwerbsobstbauern, zur Blütezeit stark entwickelten Bienenvölkern zur Verfügung.

Bei Bedarf von Bienenvölkern für die Bestäubung Ihrer Kulturen können Sie uns natürlich  kontaktieren.



Einige Zahlen zur Bestäubungsleistung eines Bienenvolkes:

  • Um 1 kg Honig zu sammeln, müssen Bienen bis zu 15 Millionen Blüten aufsuchen.
  • Um 1 kg Honig zu sammeln, müssen Bienen eine Strecke von ca. 150.000 km fliegen.
  • Die Bienen eines Bienenvolkes machen bei Schönwetter pro Tag ca. 400.000 Ausflüge.


Das Bienengift


Wenn man von einer Biene gestochen wird, ist es meist etwas schmerzlich und es kann unter Umständen auch eine Allergie auslösen. Wichtig ist dabei, den Stachel nie mit Daumen und Zeigefinger entfernen, sondern immer mit dem Fingernagel knapp über die Stichstelle wegschieben.

Bienengift besteht aus mehreren Komponenten wie Melitin und verschiedene Arten von Aminosäuren und Enzymen.

Bienengift hat in der Medizin einen hohen Stellenwert und findet besonders bei Rheumabeschwerden seine Anwendung. In der Apitherapie gibt es viele positive Berichte über Heilung beziehungsweise Hilfen bei den verschiedensten Krankheiten mit Bienengift.



Ein Tipp zu hartgewordenem Honig

Wenn Honig durch lange Lagerung hart und kristallin geworden ist, kann man das Glas einfach in 50° Celsius heißes Wasser geben und bald darauf sollte der Honig wieder flüssig sein.

Einige Links

Sehen Sie sich die Homepage www.honig.at an. Hier erfahren Sie einiges über den österreichischen Honig.

Die Internetpräsenz vom österreichischem Imkerbund könnte für Sie vielleicht interessant sein. Die Adresse ist  www.imkerbund.at

Ein kleines Rezept

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Mundgerecht geschnittene Bananen ca. 1 min. in der Pfanne rühren. Den Honig hinzugeben und vorsichtig umrühren, so dass die Bananenstücke lecker mit Honig umhüllt sind. Schmeckt!


Wir werden versuchen noch mehr Tipps und Links für Sie bereitzustellen, für Anregungen sind wir dankbar!

  
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